41. Schifffahrt für Menschen mit Behinderung des DRK Rhein-Sieg
Am 28.06.2024 hieß es zum 41. Mal „Leinen los“ für die Prins Willem Alexander aus den Niederlanden. Mit 42 ehrenamtlichen HelferInnen (9 aus Bad Honnef) und 48 Gästen an Bord ging die Fahrt in diesem Jahr in die Niederlande.
Ein gut eingespieltes Team hatte am Tag vorher bereits das Schiff startklar vorbereitet. Die Lebensmittel und Getränke wurden eingelagert, Pflegeartikel, Bettzeug und Gepäck an Bord geschafft und alles für die Ankunft der Gäste fit gemacht. Zum großen Teil bestand die Crew aus „alten Hasen“. Erfreulicherweise waren 17 Neulinge dabei. Diese wurden gerne ins Team aufgenommen und gründlich eingearbeitet.
Der Sonntag brachte dann die Gäste. Schwerstarbeit war dieses Mal das Verbringen der Menschen an Bord des Schiffes. Wegen des niedrigen Wasserstandes am Rhein war die steile Rampe eine Herausforderung. Da mussten gleich alle mit anpacken. Im kleinen Rahmen begrüßten der Präsident, der Geschäftsführer, der Kreisbereitschaftsleiter und die Leiterin Sozialarbeit des DRK Rhein-Sieg die meist älteren und gebrechlichen Menschen und ihre Angehörigen an Bord. Sofort entfaltete sich eine herzliche Atmosphäre. Alte Bekanntschaften konnten aufgefrischt werden und die Neulinge an Bord wurden freundlich empfangen.
Bei herrlichem Wetter schipperte die Prins Willem Alexander zunächst gegen 18:00 Uhr und über Nacht in Richtung Arnheim. Weil der Rhein so wenig Wasser führt, begann die Reise gemächlich und wir erreichten das Ziel gegen 12:00 Uhr am Montag. Bei bereits hohen Temperaturen gingen zahlreiche Gäste mit ihren Begleitungen und „Rollstuhlschiebern“ von Bord um sich die lebhafte Stadt anzusehen. Der Dienstag brachte die Prins Willem Alexander in die kleine Stadt Wijk bij Duurstede. Typisch niederländisch verspielt und trotzdem mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten präsentierte sich das Kleinod den Gästen. Der nächste Tag führte nach Nimwegen. Dort verzichteten viele Gäste wegen Temperaturen um die 37° vernünftigerweise auf den leicht ansteigenden Weg in die Innenstadt. Dem lebhaften Treiben von Bord aus zuzusehen war auch ein Erlebnis. Schon wieder in Richtung Heimat stoppte das Schiff am Donnerstag in Düsseldorf. Wiederum bei hohen Temperaturen traten nur wenige den Weg in die Altstadt an. Im klimatisierten Salon der Prins Willem Alexander ließen sich die 37° besser aushalten. Der Freitag führte nach Köln, wo die PWA an einem wunderschönen Liegeplatz am Schokoladenmuseum fest machte. Von dort aus war der Ausblick auf die Kölner Kulisse herrlich. Ein besonderes Spektakel waren die tausende von Halsbandsittichen, die gegen Abend im Schwarm ihre Schlafplätze aufsuchten. Am nächsten Morgen ging die Fahrt wegen des niedrigen Wasserstandes bereits gegen 6.00 Uhr los, damit die Ankunft in Linz pünktlich erfolgen und die Wartenden ihre Angehörigen wieder in Empfang nehmen konnten.
6 kurzweilige Tage, die die Gäste mit Gesprächen, Spielen, Bingo und den bewährten Abendprogrammen konnten, gingen zu Ende. Die meisten werden versuchen, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.
Das sind wir...
Sanitätsdienst
Unsere ausgebildeten Helfer betreuen ganzjährig Veranstaltungen aller Art, wie Karnevalszüge, Martinszüge, Saalveranstaltungen, Straßenfeste, Sportveranstaltungen oder Großveranstaltungen.
Betreuungsdienst
Wichtige Arbeit leistet der Betreuungsdienst bei der Grundversorgung in Notsituationen und bei Großschadenereignissen.
Jugendrotkreuz
Du möchtest etwas zur Ersten Hilfe erfahren, spannende Ausflüge erleben und Teil unserer Gemeinschaft werden? Dann sind unsere Kinder- und Jugendgruppen genau das richtige für Dich!
Technik und Sicherheit
Der technische Dienst des Ortsvereins Troisdorf übernimmt eine vielzahl von Aufgaben zur technischen Unterstützung der anderen Fachbereiche.
Blutspende
Auf keine andere Weise kann man so einfach Leben retten wie mit der Blutspende. In Troisdorf können Sie dies beim DRK tun.
Krankenhaus-Hilfe
Die Krankenhaus-Hilfe im St.-Josef-Hostpital Troisdorf ist ein direkter Dienst am Menschen. Der persönliche Kontakt steht an oberster Stelle ihrer Arbeit.